Laserkerben
Der Einsatz des Laserkerbens bringt viele prozessrelevante Vorteile mit sich:
- geringere Investkosten zu herkömmlichen (spanenden) Prozessen
- geringe Betriebskosten bzw. Wartungskosten
- kein Werkzeugverschleiß
- reproduzierbarer Prozess, d.h. durchweg gleiche Kerbe, was zu einem homogenen Crackprozess führt.
- optimale Rundheitsergebnisse bei der Feinbearbeitung durch an das Werkstück und an das Material angepasste durchwegs gleiche Laserkerbe
- einfache Justierbarkeit der Laserkerbe
Aufgrund des Anforderungsprofils gibt es verschiedenste Ausführungsmöglichkeiten für die Laserkerbe.
Jede Ausführung bringt ihre Vorteile mit sich:
- gerade Laserkerbe
- schräge Laserkerbe
- Formlaserkerbe (Sinuskerbe)
Beispiel Einsatzgebiete der Formlaserkerbe (Sinuskerbe):
- Fügen von Werkstückteilen ohne Vorzentrierung durch Führungs- oder Auflageflächen
- Montage von Pleueln, die einer Krafteinwirkung der Lagerschalen unterliegen
- Sichere Fügung von geschmiedeten Pleueln mit kritischer Eigenspannung
- Besonders geeignet bei feinen Bruchgefügen, wie sie z. B. bei hochfesten Schmiede- oder Sinterdeckeln vorkommen